Aktuelles - Bauplanung Wächter

Direkt zum Seiteninhalt

Aktuelles

Wichtige :
Förderung energieeffiziente Naubauten (BEG) durch KfW heute 24.01.2022 mit sofortiger Wirkung gestoppt
Gebäudeenergiegesetz
In ganz Europa verbrauchen ältere Gebäude mehr Energie, je nach Erstellung der Gebäude wurden verschiedene Baustoffe verwendet.
Die Wärmedämmung hatte noch nicht den Stellenwert wie heute.
Die 1. Wärmeschutzverordnung wurde 1977 eingeführt, es gab auch vorher schon Angaben und Forderungen der verschieden Bundesländer als Richtwerte.
Viele Häuser wurden bereits vor 1977 gebaut worden.
Die 2002 in Kraft getretene Energie-Einsparverordnung wurde bereits mehrfach novelliert. Die jetzt geltende EnEV  2016 trat am 01.05.2014 in Kraft.
BAFA
 
Förderprogramm – Was ist die BEG?
Die BEG fasst bestehende Programme zur Förderung von Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien im Gebäudebereich zusammen und unterstützt unter anderem den Einsatz neuer Heizungsanlagen, die Optimierung bestehender Heizungsanlagen, Maßnahmen an der Gebäudehülle und den Einsatz optimierter Anlagentechnik.
Die BEG besteht aus drei Teilprogrammen:
  1. Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG)
  2. Bundesförderung für effiziente Gebäude – Nichtwohngebäude (BEG NWG)
  3. Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM)
Die BEG EM ist im Januar 2021 in der Zuschussvariante beim BAFA gestartet.
Die BEG WG und BEG NWG (Zuschuss- und Kreditvariante) sowie die BEG EM in der Kreditvariante sind zur Durchführung durch die KfW seit dem 1. Juli 2021 verfügbar. Ab 2023 erfolgt die Förderung in jedem Fördertatbestand wahlweise als direkter Investitionszuschuss des BAFA oder als zinsverbilligter Förderkredit mit Tilgungszuschuss der KfW.
Bestehende Förderprogramme wie das CO2-Gebäudesanierungsprogramm (Programme Energieeffizient Bauen und Sanieren), das Programm zur Heizungsoptimierung (HZO), das Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) und das Marktanreizprogramm zur Nutzung Erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP) sind seit Anfang 2021 im BEG zusammengefasst.

Ab dem 01.11. 2020 gilt das Gebäudeenergiegesetz 2020. (kurz: GEG)

Darin sind 3 Verordnungen zusammengefasst. Das EE-WärmeG, die Energieeinsparverordnung und das Energieeinsparungsgesetz.  Ein komplexes Gesetz mit 114 Paragrafen und 11 Anlagen. Wie in der EnEV nimmt auch das GEG Bezug auf den Jahres-Primärenergiebedarf bei zu errichtenden Gebäuden. Zur Ermittlung des Jahres-Primärenergiebedarfes sind Heizung, Warmwasserbereitung, Lüftung und Kühlung zu berücksichtigen. Bei der Qualität der Gebäudehülle gilt weiterhin der Methodik der EnEV2016. Beim Transmissionswärmeverlust (über die Gebäudehülle)dürfen die Werte des jeweiligen Referenzgebäudes nicht überschritten werden. So gibt es weiterhin den Wärmebrückenzuschlag von 0,10 oder 0,05 W/ m²k. Beim letzteren dürfen die Wärmebrücken nicht schlechter sein, als in DIN 4108 Beiblatt 2 in der Kategorie A aufgeführt sind.  Wenn die geplanten Wärmebrücken den Vorgaben in der Kategorie B sind, darf der Wärmebrückenzuschlag ohne weitere Berechnung mit 0,03 W/m²k berechnet werden. Eine weitere wesentliche Änderung ist die Ermittlung der Höhe des anrechenbaren Stroms bei Wohn- und Nichtwohngebäuden. Der selbst produzierte Strom über PV-Anlagen wird positiver/mehr angerechnet. Das kommt vor allen den Bauherren zugute, die einen Neubau mit Wärmepumpe planen. Hier sinkt der Primärenergiebedarf durch die höhere Anrechnung von PV-Strom (mit Stromspeicher) um bis zu 37%  

Einsparpotentiale, Modernisierungskosten und Amortisationszeiten rechnen Energieberater genau aus.
Zurück zum Seiteninhalt